Neuartiges Coronavirus, COVID-19

Aufgrund der aktuellen Lage möchten wir Sie darauf hinweisen, dass wir nur  Termine auf Vereinbarung abgeben können. Eine spontane Terminvergabe am Empfang ist nicht möglich.

Es ist abzusehen, dass eine Vielzahl von PatientInnen den Verdacht hegen, an einer COVID-19 Infektion zu leiden, wenn sie erkranken. Von den Symptomen her lassen sich  eine Influenzainfektion und eine COVID-19 Infektion kaum unterscheiden.

Wir möchten unseren Beitrag dazu leisten, die Verbreitung von Infektionen einzuschränken. Deshalb macht es keinen Sinn, wenn alle ansteckenden PatientInnen in unsere Praxis kommen und nicht infizierte Menschen anstecken.

Sofern Sie nicht zu den PatientInnen mit erhöhtem Komplikationsrisko (siehe weiter unten) gehören, bleiben Sie bitte bei einem grippalen Infekt mit oder ohne Fieber zu Hause.

Rufen Sie uns an, falls Komplikationen auftreten sollten (sehr hohes Fieber, Atemnot, starke Kopfschmerzen etc.) oder Sie unter das erhöhte Komplikationsrisiko für eine COVID-19 Infektion fallen, wie weiter unten beschrieben. Wir werden aufgrund eines kurzen Gesprächs die weiteren Schritte mit Ihnen besprechen.

Wir sind uns dessen bewusst, dass das neuartige Coronavirus einschneidende Folgen für unseren Alltag hat und noch einige Wochen haben wird. Es geht im jetzigen Stadium darum, die Verbreitung des Virus einzudämmen und gefährdete Menschen zu schützen.

Wer wird gemäss COVID Empfehlungen des BAG vom 22. April 2020 getestet?

Der Test wird allen Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung (z.B. Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit) mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl oder Muskelschmerzen oder plötzlich auftretender Anosmie oder Ageusie (Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns) empfohlen.

Konsequenzen eines positiven Tests

Sollten Sie positiv getestet werden, verfügen wir, dass Sie zu Hause isoliert werden. Wir werden Ihnen dann ein Merkblatt abgeben, welches Sie über die Isolation informiert.

Im gleichen Hauhalt lebenden Personen der bestätigten Fälle wird ebenfalls eine Heimisolation während 5 Tagen nach Symptombeginn empfohlen

Die Isolation wird 48 Stunden nach Abklingen der Symptome, sofern seit Symptombeginn mindestens 10 Tage verstrichen sind aufgehoben werden.

Hier finden Sie die aktuellsten Merkblätter für die Quarantäne bzw. Selbst-Isolation vom BAG

 

Arztzeugnisse

Gemäss den Empfehlungen der Aerztegesellschaft des Kantons Zürich werden Arztzeugnisse beziehungsweise Arbeitsunfähigkeitszeugnisse wie folgt ausgestellt:

  • Kranke, normale Personen – AUF ja
  • Gesunde, normale Personen – AUF nein
  • Besonders gefährdete Personen, Heimarbeit ist möglich – AUF nein (ausser bei Krankheit)
  • Besonders gefährdete Personen – Heimarbeit ist nicht möglich, Schutzvorkehrungen im Betrieb sind möglich – AUF nein – Gefährdungsattest auf Wunsch des Patienten
  • Besonders gefährdete Personen – Heimarbeit ist nicht möglich, Schutzvorkehrungen im Betrieb sind nicht möglich – AUF nein – Gefährdungsattest auf Wunsch des Arbeitgebers

Definition besonders gefährdete Personen gemäss Verordnung des Bundesrats:

  • Alter: Personen ab 65 Jahren
  • Vorerkrankungen: Personen mit Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischen Atemwegserkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen, Krebskranke

Ist es bei besonders gefährdeten Personen nicht möglich, ihre Arbeitsverpflichtungen zu erledigen, sei es, weil Home-Office nicht möglich ist, sei es, weil die Empfehlungen zur Hygiene oder zur sozialen Distanz am Arbeitsort nicht eingehalten werden können, so werden sie vom Arbeitgeber unter Lohnfortzahlung beurlaubt. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer machen ihre besondere Gefährdung durch eine persönliche Erklärung geltend. Der Arbeitgeber kann ein ärztliches Attest verlangen. Es wird auch hier kein Arztzeugnis ausgestellt, es sei denn, die besonders gefährdete Person wird tatsächlich krank und kann aus diesem Grund ihrer Arbeitsverpflichtung nicht nachkommen.

 

Neue Vorschriften zur Medikamentenabgabe

Der Bundesrat hat per 18. März 2020 per Notverordnung verfügt, dass wir maximal 1 Packung Schmerzmittel, wie Paracetamol (Dafalgan), Ibuprofen, Diclophenac (Voltaren), Mefenaminsäure (Ponstan), Metamizol (Novalgin) und Opiate abgeben dürfen.

Chronisch kranken Personen darf nur maximal der Bedarf für 2 Monate abgegeben werden. Damit wird den Hamsterkäufen ein Riegel vorgeschoben.

Zudem rationieren sämtliche Medikamentengrossisten die Lieferungen an Arztpraxen. Das bedeutet, dass wir nicht beliebige Mengen an Medikamenten bestellen können. Es kann durchaus öfters vorkommen, dass ein Präparat nicht mehr lieferbar ist und es keinen Ersatz dafür gibt. Dann geben wir Ihnen gerne ein Rezept ab, damit Sie es in einer Apotheke versuchen können. Aber auch dort gelten die selben regeln.  Wir müssen in den nächsten Monaten mit drastischen Medikamentenengpässen rechnen. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir nicht mehr garantieren können, sämtliche Medikamente für Sie an Lager zu haben oder bestellen zu können.

 

Weitere Informationen

Sollten Sie bei einem Besuch im MZO an einem Infekt mit Fieber (über 38°C gemessen) leiden, bitten wir Sie dies unserem Personal am Empfang mitzuteilen. Sie werden in einem speziellen Wartebereich Platz nehmen, damit Sie keine anderen PatientInnen anstecken. Bei Verfügbarkeit erhalten diese PatinentInnen eine Atemschutzmaske.

Es finden bei uns keine Konsultationen wegen Arztzeugnissen statt. Aktuell erlaubt dies unsere Kapazität nicht. Ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis erhalten Sie bei uns im Falle einer Krankheit nach Genesung.

In unserer Praxis gilt ab sofort: No Handshake. Wir verzichten aus Gründen der Hygiene auf das Händeschütteln. So minimieren wir die Streuung von Keimen innerhalb der Praxis.

Auch kann es vorkommen, dass unser Personal oder ansteckende Patienten Atemschutzmasken tragen müssen. Dies dient zur Sicherheit der anderen Patienten.

Seit dem 24.03.2020 untersuchen und therapieren wir Patienten mit Atemwegsinfekten in unserem externen Container hinten auf dem Parkplatz. In diesem Falle werden Sie von unseren Assistentinnen angewiesen, sich zum vereinbarten Termin vor dem Container einzufinden.

COVID CONTAINER MZO
Plexiglasscheibe Empang
Plexiglas Personalschutz Empfang

Unsere Praxis wird mehrmals täglich gereinigt und sensible Stellen desinfiziert. Wir geben uns grösste Mühe, die übrigen PatientInnen, welche in den üblichen Praxisräumlichkeiten behandelt werden, vor einer Infektion zu schützen.

Wir verkaufen keine Händedesinfektionsmittel oder Atemschutzmasken. Die Atemschutzmasken werden nur für kranke PatientInnen oder medizinisches Personal empfohlen. Waschen Sie Ihre Hände regelmässig, Niessen Sie in ein Taschentuch oder die Armbeuge, und bleiben Sie bei Krankheit zu Hause.

 

Infoline Coronavirus der Schweizerischen Eidgenossenschaft 24h/7:

+41 58 463 00 00

www.bag-coronavirus.ch

 

Wichtige Internetlinks mit weiteren Informationen:

Bundesamt für Gesundheit der Schweiz

Grafische Übersicht in der Schweiz

Grafische Übersicht weltweit